Vegan-Test der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer

Pressemitteilung

Kinder beim Kochen
© Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke

Anlässlich des heutigen Albert-Schweitzer-Tags gestalteten Familien und Einrichtungen der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke ihren Speiseplan tierfreundlich – im Sinne Schweitzers Ethik »Ehrfurcht vor dem Leben«. Für einen Tag ernährten sie sich vegan, nach dem Motto: »Einfach, lecker, vegan – wir probieren’s aus!« Die Teilnehmer erhielten Unterstützung von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, die das Projekt begleitet. An dem Projekttag nahmen zehn Familien und Einrichtungen aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teil.

»Mit dem gemeinsamen Projekt möchten wir den achtsamen Umgang mit Lebewesen und natürlichen Ressourcen im Sinne Schweitzers schon im Kindes- und Jugendalter fördern«, sagt Sabrina Klein, Projektleiterin bei der Albert Schweitzer Stiftung. »Daher war es uns wichtig, den Teilnehmenden Hintergrundwissen zur veganen Ernährung zu vermitteln und anzuregen, zukünftig mehr auf pflanzliche Lebensmittel zu setzen.«

Beide Organisationen orientieren sich an der Ethik Schweitzers: Die Stiftung im Bereich Schutz und Rechte von Tieren; die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke sind auf Familien-, Kinder- und Jugendhilfe spezialisiert. Zu ihren Einrichtungen gehören bundesweit neben Kinderdorffamilien auch Wohngruppen, Erziehungsstellen und Schulen.

Allen zehn teilnehmenden Familien und Einrichtungen lieferte die Albert Schweitzer Stiftung geeignete vegane Rezepte sowie hilfreiche Tipps zur Zubereitung. Hintergrundinformationen zur veganen Ernährung sowie zu Albert Schweitzer sollten darüber hinaus zur Diskussion über Massentierhaltung, Ethik und Nachhaltigkeit anregen. Ihre Erfahrungen mit dem ansonsten frei gestalteten Projekttag hielten die Teilnehmenden in Fotos, Videos und Berichten fest.

Schon oft »unbemerkt vegan« gegessen

In den Einrichtungen und Familien stieß der Projekttag oftmals Diskussionen über Massentierhaltung und Ernährungsweisen an. Manche standen einer veganen Ernährung zwar eher skeptisch gegenüber; insgesamt zeigten sich die meisten aber positiv überrascht von der Vielfalt und dem Geschmack der Speisen. Einer Familie fiel auf, dass sie ohnehin schon oft »unbemerkt vegan« esse. Eine der Töchter will sogar künftig immer vegane Milch haben: »Sie schmeckt gut und ist auch besser für meine Neurodermitis.«

»Alles in allem war es leichter als gedacht«, so das Fazit der Familie. Vegan zu kochen sei »gar kein Mehraufwand, sondern nur ein klein wenig Umdenken«. Es habe zudem Spaß gemacht, gemeinsam Rezepte auszuprobieren und Neues dazuzulernen. Auch in Zukunft möchten daher viele Teilnehmer pflanzliche Gerichte zubereiten.

Ansprechpartner aus den Familien und Einrichtungen sowie Bildmaterial vermittelt Ihnen gern Hanna Irabi (Bundesverband der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke),

hanna.irabi@albert-schweitzer.de, 030 34669186.

Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke

Über Jahrzehnte hinweg haben die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke ein feinmaschiges, deutschlandweites Netz sozialer Hilfen für jedes Lebensalter geknüpft: von den rund 80 Kinderdorffamilien, der vielfältigen Jugendsozialarbeit und Familienberatung bis hin zur Altenpflege und der Betreuung von Menschen mit einer Behinderung, immer orientiert am lokalen Bedarf. Jede Woche betreuen die über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke 8.000 bis 10.000 Kinder und Jugendliche und stehen zahlreichen Familien zur Seite.

Der Artikel Vegan-Test der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer wurde von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt veröffentlicht.

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell